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Der Spitex Verband Schweiz fürchtet den zunehmenden Wettbewerb in der Pflege und Betreuung zu Hause nicht.

 „Bei den rentablen Einsätzen findet der Wettbewerb zwischen der öffentlichen Spitex und den kommerziellen Anbietern schon heute statt“, betonte Walter Suter, Präsident des Spitex Verbandes Schweiz, am 12. November 2015 anlässlich einer Medienkonferenz in Bern. Es entspreche dem Bedürfnis der Patientinnen und Patienten, aus dem Angebot frei wählen zu können. Werde die Öffnung des Wettbewerbes auch für Einsätze im Rahmen der Versorgungspflicht ein Thema, dann stelle sich aber die Frage, zu welchen Bedingungen dies erfolgen solle.

Eine hohe Pflege- und Betreuungsqualität sowie eine lückenlose Abdeckung, erbracht durch genügendes und gut qualifiziertes Personal, ist für den Spitex Verband Schweiz absolut zentral. Die Non-Profit-Spitex erfüllt seit vielen Jahren die Auflagen der Gemeinden, die die Leistungsaufträge vergeben, und ist aufgrund ihres Geschäftsmodelles auch für die Zukunft entsprechend aufgestellt. Effizienz und Wirtschaftlichkeit spielen eine weitere Hauptrolle. Ob sich im Falle einer Einführung von öffentlichen Ausschreibungen die Kosten senken lassen, ist für den Spitex Verband Schweiz mit vielen offenen Fragen verbunden. Wiederkehrende Ausschreibeverfahren z.B. könnten zusätzlichen administrativen Aufwand und damit zusätzliche Kosten verursachen. Für Walter Suter ist deshalb klar: „Bewährtes darf jetzt nicht über den Haufen geworfen werden. Mehr Wettbewerb im Bereich der Versorgungspflicht lässt sich nicht von heute auf morgen bewerkstelligen. Wenn schon muss er sorgfältig vorbereitet werden. Wichtig sind gleiche und überprüfte Vorgaben der Gemeinden für alle Akteure.“

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