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Die SPITEX BERN schliesst das Berichtsjahr mit einem Jahresergebnis von CHF -700‘000 bei einem Gesamtertrag von knapp CHF 30 Millionen, was einem Verlust von 2,4 Prozent des Gesamtertrags en

Durch den totalen Wegfall der Subventionierung der ärztlich verordneten hauswirtschaftlichen und sozial-betreuerischen Leistungen (HWSL) musste die SPITEX BERN zu Beginn des Berichtsjahrs grundlegende Umstrukturierungen des Dienstleistungsangebots an die Hand nehmen. In der Folge wurde die Hauswirtschaft in die Tochterfirma BelleVie Suisse AG verlagert.

Die erneute Veränderung der externen Rahmenbedingungen widerspiegelt sich im Jahresergebnis 2014. Bei einem nur leicht rückgängigen Umsatz von CHF 30.5 Millionen auf CHF 29.2 Millionen beläuft sich der Verlust auf CHF -703‘556 gegenüber CHF -550‘464 im Vorjahr. Grund für das negative Ergebnis sind die erneut gesunkenen Leistungsbeiträge des Kantons, die Kosten im Zuge der Neuausrichtung der Hauswirtschaft hin zur Tochterfirma BelleVie, die Einführung von Smartphones zur Zeit- und Leistungserfassung, die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Wechsel der Pensionskasse sowie durch die Umstrukturierung entstandene einmalige Aufwände. Das Kerngeschäft der SPITEX BERN, die ambulante Pflege und Betreuung, entwickelte sich erfreulich: Im Jahr 2014 leisteten die Mitarbeitenden der SPITEX BERN 366‘000 Einsätze, eine Zunahme von 21‘000 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Erneut stieg vor allem die Nachfrage nach Behandlungspflege überdurchschnittlich. Ebenfalls stark zunehmend war die Nachfrage nach Spezialleistungen wie der Kinderspitex, der spitalexternen Onkologie- und Palliativpflege (SEOP) sowie des Bereichs Mind Care.

Wechsel in eine neue Pensionskasse

Aufgrund einer latenten Unterdeckung hat sich die SPITEX BERN dazu entschieden, die langjährige Pensionskasse zu wechseln und den Mitarbeitenden damit eine verantwortbare und zukunftsträchtige Lösung zu bieten. Die mit dem Wechsel verbundenen Kosten stellten Vorstand und Geschäftsleitung vor finanzielle Herausforderungen. Nur durch ein grosses finanzielles Engagement der SPITEX Bern und der engen Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Stadt Bern konnte diese liquiditätsbelastende Situation gelöst werden.

Einführung neue Smartphones zur Zeit- und Leistungserfassung

Mit den im Berichtsjahr eingeführten neuen Geräten und der Mobile-Applikation können die Mitarbeitenden die geleistete Arbeit und die verwendeten Materialien mit wenigen Berührungen auf dem Bildschirm erfassen. Nach getaner Arbeit senden sie die Daten zur Weiterverarbeitung und Verrechnung. Damit sinkt die Fehlerquote, und die Daten können zeitnah verarbeitet werden. Die Mitarbeitenden können neu auch ihre Einsatzpläne im Smartphone einsehen, sie sind mit dem System sehr zufrieden.

Gründung der Spitex Genossenschaft Bern

Mit der Gründung der Genossenschaft anlässlich der Mitgliederversammlung 2014 will die SPITEX BERN die Entwicklung der Pflege- und Betreuungsqualität in der ambulanten Versorgung der Region Bern langfristig fördern, ebenso die Solidarität in der Gesellschaft.  Die Spitex Genossenschaft wird ihre offizielle Tätigkeit voraussichtlich ab 2016 aufnehmen.    

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Die öffentliche Non-Profit-Spitex ist schweizweit in 26 Kantonalverbände und 579 Basisorganisationen gegliedert mit total ca. 33‘500 beschäftigten Mitarbeitenden. Ihr Marktanteil (geleistete Stunden) beträgt 80 Prozent. Im Kanton Bern bildet der SPITEX Verband Kanton Bern die Dachorganisation für 52 öffentliche und gemeinnützige Spitexorganisationen, auch für die SPITEX BERN. Die Einsätze werden unabhängig von Einsatzdauer, Weg und finanziellen Möglichkeiten der Patienten wahrgenommen (Versorgungspflicht). Unter Einbezug der vorhandenen Ressourcen trägt die SPITEX BER mit ihren rund 439 Mitarbeitenden massgeblich dazu bei, dass die Lebensqualität von kranken, behinderten oder rekonvaleszenten Menschen jeden Alters erhalten und verbessert sowie der Verbleib zu Hause ermöglicht wird.  Die SPITEX BERN hat einen Leistungsvertrag mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) des Kantons Bern und generiert einen jährlichen Umsatz von über 30 Millionen Franken. www.spitex-bern.ch.

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