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Das Sparpaket der Berner Regierung hätte verheerende Folgen.

Der Regierungsrat will massiv sparen. Zum einen auf dem Rücken der pflegebedürftigen, kranken und älteren Menschen; sie sollen für die Spitex-Leistungen in Zukunft deutlich mehr selber bezahlen. Zum anderen will der Regierungsrat die Beiträge an die öffentlichen Spitex-Organisationen drastisch senken. 

Insgesamt sollen die öffentliche Spitex und ihre Patientinnen und Patienten jährlich 20 Mio. Franken sparen. Das sind knapp 30 Prozent der bisherigen Leistungszahlungen des Kantons. Dabei musste die öffentliche Spitex bereits vor zwei Jahren auf 20 Mio. Franken (24 Prozent) jährliche Unterstützung verzichten.

Das Sparpaket gefährdet die Versorgungssicherheit. Bis anhin hat die öffentliche Spitex jede Person im Kanton Bern gepflegt und betreut, unabhängig von ihrem Einkommen und den persönlichen Lebensumständen. Unabhängig auch davon, wie kurz der Einsatz vor Ort und wie lang der Weg dorthin war. Kommt das Sparpaket durch, kann die öffentliche Spitex die Versorgungspflicht nicht mehr wahrnehmen. Sie wäre gezwungen, ihr Angebot drastisch einzuschränken und beispielsweise Einsätze abzulehnen, die nicht mindestens eine halbe Stunde dauern. Auch Einsätze bei Menschen, die allzu abgelegen wohnen, könnte sie nicht mehr leisten. Als Folge davon müssten viele Menschen, die heute noch zu Hause betreut und gepflegt werden, in ein Heim ziehen. 

Seit 2005 fährt der Kanton Bern in der Alterspflege die Strategie «ambulant vor stationär» mit dem Ziel, die Bettenzahl in Heimen zu stabilisieren. Das ist dank der öffentlichen Spitex gelungen. Die Sparmassnahmen wären das Ende dieser erfolgreichen Strategie. 

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