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Jahresbericht 2012 der SPITEX BERN.

In einem aufgrund der politischen Sparentscheide sehr anspruchsvollen Jahr gelang es - unter anderem auch mit Sparmassnahmen bei den Sozialleistungen aller Mitarbeitenden -, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Kündigungen konnten vermieden und für die Zukunft zentrale Innovationsprojekte, wie beispielsweise die Online-Patientenanmeldung (OPAN), initiiert werden. Die lancierten Projekte sollen eine besser integrierte Versorgung und Vernetzung weiter vorantreiben.

Die Nachfrage nach Pflege- und Hauswirtschaftsleistungen war im Berichtsjahr, mitverursacht durch den kantonalen Sparentscheid, um 3 Prozent geringer als im Vorjahr. Demzufolge sanken die leistungsabhängigen Erträge um 6.5 Prozent auf 30‘556‘164 CHF. Mit dedizierten Kostenspar- und Effizienzsteigerungsmassnahmen, die von der gesamten Organisation solidarisch mitgetragen wurden, konnte der Einfluss des Nachfragerückgangs auf das Jahresergebnis stark reduziert werden. Der Verlust von 26‘286 CHF entspricht den Erwartungen und ist angesichts der schwierigen Ausgangslage positiv zu werten.

Erfreulicherweise konnten trotz des Rückgangs im Kerngeschäft neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ende Jahr beschäftigte die SPITEX BERN 435 Mitarbeitende, was umgerechnet 291 Vollzeitstellen entspricht.

„2012 war ein anspruchsvolles und für uns alle sehr forderndes Jahr“, kommentierte Philip Steiner, Geschäftsführer der SPITEX BERN. „Es erforderte eine Vielzahl von Massnahmen und eine sehr gute interne und externe Kommunikation, um die Auswirkungen des kantonale Sparentscheids auf unsere Organisation im Rahmen halten zu können“, so Steiner weiter. Dies sei nur durch die sehr engagierte und professionelle Zusammenarbeit der gesamten Belegschaft möglich gewesen. Dass zudem noch zukunftsweisende Projekte zur Marktreife geführt werden konnten, wertet der Geschäftsführer als grossen Erfolg des Teams.„Presserohstoff“

Nachfolgend ein Überblick über ausgewählte Projekte:

Unternehmenskommunikation und Innovation– zwei wichtige Erfolgsfaktoren

Die SPITEX BERN hat seit Anfang 2013 zentrale Kommunikationskanäle grundlegend und mit Blick auf die entsprechenden Zielgruppen überarbeitet. Zwei der externen Kommunikationsmittel, die Website www.spitex-bern.ch sowie das Kundenmagazin „Mittendrin“ (ehemals „Heimspiel“), wurden in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet.
Naht- statt Schnittstelle in der integrierten Versorgung: OPAN und Liaison Inselspital
Beide Projekte widmen sich der Reduktion von Schnittstellen zwischen den Akteuren der stationären und der ambulanten Pflege im Kanton Bern. Mit OPAN und Liaison sollen  mittel- bis längerfristig unter anderem das Ziel des „lückenlosen Patientenpfades“ erreicht und damit die Pflegequalität für Patientinnen und Patienten verbessert werden.

Marketingkampagne „Das Original – seit 1848 näher beim Menschen“

Im Kanton Bern gibt es 53 öffentliche, gemeinnützige Spitex-Organisationen. Bis anhin hat jede Organisation ihre eigenen Massnahmen in der Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt. Die Anfang 2013 gemeinsam lancierte Image- und Marketingkampagne zeigt auf, was die öffentliche Spitex mit dem Service-public-Auftrag leistet und wie sie sich demzufolge von privaten, kommerziellen Anbietern unterscheidet.
Der (neue) Kundendienst

Der Kundendienst der SPITEX BERN

wurde zum 1. Mai 2013 neu ausgerichtet. Diese Neuausrichtung  ermöglicht es uns, den Anrufenden sofort zu identifizieren und seinen Wünschen besser und rascher zu entsprechen. Zudem sind die Kundenberaterinnen neu den entsprechenden Stadtquartieren zugewiesen, was – bedingt durch die klaren Zuständigkeiten – eine noch kundenfreundlichere Beratung zur Folge hat.
Detailliertere Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument „Presserohstoff“ und dem Jahresbericht.

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